Grüne in Hamburg fordern Aufklärung zu Platzverweis von Schwulen
Farid Müller von den Hamburger fordert in einer Kleinen Anfrage an die Bürgerschaft Informationen über die Polizeimaßnahmen zum Platzverweis homosexueller Männer auf dem Christopher Street Day.
Augenzeugen berichteten, dass Polizeibeamte auf zwei küssende und umarmende Männer zuging und sie, nach Aufnahme der Personalien des Platzes verwiesen hat. Farid Müller stellt nun konkret die Fragen, welche Gründe es für die Befragung durch die Polizeibeamten gegeben habe und welche anderen Polizeimaßnahmen es anlässlich des CSDs gegeben hat.
„Gerade gegenüber Schwulen und Lesben muss wegen der jahrzehntelangen Verfolgungsgeschichte durch die Ordnungsbehörden mit allergrößter Zurückhaltung und Sensibilität agiert werden“, so der Grünenpolitiker. „Da Platzverweise nur zur Gefahrenabwehr zulässig sind, erwarten wir hier Aufklärung durch den Senat“, erklärt die innenpolitische Sprecherin der GAL-Bürgerschaftsfraktion Antje Möller.
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| es ist net zu glauben | 15.08.2007 |
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