Yahya Jammeh
Präsident von Gambia droht Schwulen
Gambias Präsident Yahya Jammeh hat Schwule, Drogendealer, Diebe und andere Kriminelle in seinem Land gedroht.
Yahya Jammeh ist seit 1994 Staatspräsident des westafrikanischen Staates Gambia. Foto: Wikipedia
Sollten sie nicht innerhalb von 24 Stunden das Land verlassen, würden sie Konsequenzen zu spüren bekommen, berichtet die Zeitung „Daily Observer“. Auch Menschen, die solche „schlechten Elemente“ Unterschlupf gewähren, erhielten den Angaben zufolge eine letzte Warnung. Nach Ansicht des Präsidenten würden die Taten von Schwulen gegen das Gesetz verstoßen. Ausländer heißt er aber nach wie vor in seinem Land herzlich willkommen, sagte er weiter. Der Grund ist einfach: Neben der Landwirtschaft zählt der Tourismus zur Haupteinnahmequelle des Landes.
Jammeh sorgte im vergangenen Jahr für Aufregung. Damals hatte er eine Tinktur entwickelt, mit der HIV angeblich innerhalb von drei Tagen geheilt werde. Homosexualität wird in Gambia staatlich verfolgt und mit bis zu 14 Jahren Gefängnis bestraft.
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| kranker Kerl | 22.05.2008 |
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