| 30.08.08 10:45 | Thorsten Dütsch |
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Wie er in einem Interview mit der „Wetzlarer Neuen Zeitung“ sagt, könne man zwei Menschen nicht den Wunsch abschlagen, ein Wort der Liebe und Barmherzigkeit Gottes für ihr gemeinsames Leben zu geben. Dennoch wolle er entgegen seiner Überzeugung künftig keine Homo-Paare mehr segnen.
Kollas wurde vom Limburger Bischof Tebartz-van Elst vom Amt des Bezirksdekans suspendiert, weil er ein
homosexuelles Paar gesegnet hatte. Das gesegnete Paar hatte bestürzt auf die harte Reaktion des Bischofs reagiert und um eine Audienz gebeten. „Aus unserer Sicht ist es längst überfällig, dass beide großen christlichen Volkskirchen eine angemessene Begleitung homosexueller Lebensgemeinschaften erarbeiten“, teilen Jürgen Erbach und Kristof Heil in einem offenen Brief mit. „Als gläubige Christen und Homosexuelle wollen wir uns nicht verstecken, sondern uns gleichermaßen zu unserem Glauben und zu unserer Beziehung bekennen“, schreibt das Paar in Richtung des Bischofs. Dieser hatte gesagt, dass alle Katholiken verpflichtet seien, gegen die rechtliche Gleichstellung Homosexueller Einspruch zu erheben.
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Reinhard Thole, der Vorsitzende der Lesben und Schwulen in den Unionsparteien (LSU) fordert den Bischof auf, sich der Diskussion zu stellen. „Bischof Tebartz-van Elst ist ein junger Bischof, der sich dem Diskussionprozeß nicht verschließen, sondern diesen engagiert aufgreifen sollte“, so Thole. Viele, insbesondere auch jüngere homosexuelle Christen, erwarten ein Zeichen von den beiden großen Volkskirchen in Deutschland. Sie leisten als lesbische und schwule Christen ihren Beitrag für Kirche und Gesellschaft. |
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| Heilig-heilig,heilig... | 21.09.2008 |
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