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08.05.08 21:22 Thorsten Dütsch

Evangelisch-methodistischen Kirche

„Praktizierte Homosexualität“ wird abgelehnt

Bei einer Konferenz haben Delegierte der evangelisch-methodistischen Kirche beschlossen, dass die „praktizierte Homosexualität“ nach wie vor nicht vereinbar mit der christlichen Lehre sieht.

Außerdem dürfen Schwule und Lesben, die ihre sexuelle Orientierung ausleben, nicht zu Geistlichen geweiht werden, berichtet die evangelische Nachrichtenagentur „idea“. Bei der Abstimmung haben 501 Delegierte für und 417 Delegierte gegen einen entsprechenden Antrag gestimmt. Begleitet wurde die Konferenz den Angaben zufolge von friedlichen Protesten. Demonstranten in schwarzer Kleidung bezeichneten die Haltung der Kirche als Sünde, weil Sexualität eine Gottesgabe sei. Rund 200 Gläubige haben außerhalb der Konferenz an einer lesbischen Hochzeit teilgenommen, berichtet „idea“ weiter. Die evangelisch-methodistischen Kirche hat weltweit rund 11 Millionen Mitglieder.

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