Antidiskriminierung
EU-Parlament für Diskriminierungsschutz
Das europäische Parlament hat mit großer Mehrheit einen Bericht zur Antidiskriminierung der britischen Abgeordneten Liz Lynne angenommen, nach dem in einer neuen geplanten Richtlinie auch die sexuelle Orientierung vor Diskriminierung geschützt werden soll.
Grünes Bundestagsmitglied Volker Beck.
Bislang hat die EU lediglich geplant, die Behinderung als Diskriminierungsmerkmal aufzunehmen. Noch heute werden Homosexuelle beispielsweise im Bereich der Dienstleistungen nicht geschützt.
Der schwule Grünen-Politiker Volker sagte, die Bundesregierung solle nicht länger „den
Kaczynski der europäischen Antidiskriminierungspolitik" spielen. Eine endgültige Entscheidung der EU-Kommission soll am 25. Juni getroffen werden.
Grüne Vorsitzende Claudia Roth.
Grünen-Chefin Claudia Roth begrüßte das Ergebnis und fordert die EU-Kommission jetzt auf, die Richtlinie zügig umzusetzen. Außerdem solle die Bundesregierung ihre Blockadehaltung aufgeben.
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