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06.10.07 00:03 Thorsten Dütsch

Schwule am Ball

Erster Aktionsabend gegen Homophobie im Fußball

Die schwul-lesbischen Fußball-Fanclubs veranstalten am kommenden Freitag einen Aktionsabend gegen Homophobie im Berliner Olympiastadion.

Das Ziel der Veranstaltung ist ein erster Schritt gegen jegliche Form der Diskriminierung, den wir auch durch die Unterzeichnung der Erklärung ‚Gegen Diskriminierung im Fußball’ dokumentieren werden“, heißt es in einer Mitteilung. „Auch im Fußball gibt es Lesben und Schwule. Das Klima ist dort allerdings so homophob, dass schwule Profis noch immer gezwungen sind, einen bedeutenden Teil ihrer Identität zu verstecken und zu verleugnen. Während in anderen Gesellschaftsbereichen ein Coming-out meist nebensächlich zur Kenntnis genommen wird, wären die Reaktionen im Fußball nicht abzusehen“, heißt es weiter.

Als Teilnehmer werden unter anderem Helmut Spahn, Sicherheitsbeauftragter des DFB und Vorsitzender der Task Force von DFB und DFL gegen Gewalt, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, sowie Thomas Schneider, Fanbeauftragter der DFL erwartet. In einer Podiumsdiskussion, an der unter anderem Christian Beek, Sportdirektor von Union Berlin, sowie Marcus Urban, einst Jugendnationalspieler der DDR, teilnehmen werden, soll die Problematik vertieft erörtert werden.

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