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05.08.07 23:22 Thorsten Dütsch

Erste Kontaktstelle für Homos in Berlin

Für Homosexuelle wird erstmals in einem Berliner Bezirksamt eine offizielle Kontaktstelle geschaffen.

Die Lichtenberger Gleichstellungsbeauftragte soll künftig auch für Menschen mit schwul-lesbischer Lebensweise amtliche Ansprechpartnerin sein. Diesen Beschluss fasste die Bezirksverordneten-Versammlung (BVV). Eine zusätzliche Personalstelle scheiterte aber an den Finanzen. Vorgesehen sind Schulungen der Mitarbeiter in den Jugendeinrichtungen und Aufklärungsveranstaltungen für Jugendliche in der Phase ihres „Coming Out“. Dazu gehören Filmabende, Lesungen und Exkursionen zu schwul-lesbischen Einrichtungen in Berlin. In Jugendklubs werden Flyer homosexueller Initiativen ausliegen. Auslöser ist eine Studie der Alice-Salomon-Fachhochschule über den Umgang mit den etwa 20.000 Homosexuellen im Bezirk. Sie war von der BVV in Auftrag gegeben worden. „Lichtenberg ist bundespolitisch die erste Kommune, die sich diesem Anspruch in der Verwaltung stellt“, sagt der Initiator und Verordnete Michael Grunst von der Linken.

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