„Deutschland sucht den Superstar“

Schwusos kritisieren Outing von Fady

Das Boulevardblatt hatte die Lokaler LinkHomosexualität des DSDS-Kandidaten Fady Maalouf öffentlich gemacht. An diesem Samstag hatte die Zeitung sogar den Ehemann von Fady abgelichtet. Außerdem wurde darüber berichtet, dass Homosexualität in Fadys Heimat, dem Libanon verboten sei, und er deshalb nun Angst vor Drohungen haben müsse.

„Wenn eine Zeitung eine eingetragene Partnerschaft zu einem Titelthema macht, skandalisiert sie. Wenn dies auch zur Vermarktung beitragen mag, zeigt es doch eklatant, wie sensationsträchtig eine eingetragene Lebenspartnerschaft im 21. Jahrhundert selbst hier in Deutschland noch ist“, sagt Ansgar Dittmar, Vorsitzender der Schwusos. Er wünscht sich eine neutrale Berichterstattung in der Presse. Anstatt einen Skandal daraus zu machen, befürwortet er eine Sensibilisierung mit der Rücksichtnahme der Privatsphäre. Solch eine Berichterstattung schüre eher noch Homophobie, als dass sie zu einem toleranteren Deutschland beitrage.

Fady Maalouf (28) aus Hamburg. Foto: © RTL
Fady Maalouf (28) aus Hamburg. Foto: © RTL

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