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16.06.08 14:26 Thorsten Dütsch

Homo-Ehe

CSD Würzburg fordert Öffnung des Trausaals

„Trausaal 2008 - für Gerechtigkeit, für Akzeptanz“ ist das Motto des diesjährigen CSD Würzburg, der Ende August abgehalten wird.

Wird der neu gewählte Stadtrat der Stadt Würzburg den jahrelang andauernden Forderungen nach einer Öffnung des Trausaals für schwule und lesbische Paare nachkommen und damit die Ausgrenzung für Schwule und Lesben endlich beenden?

Diese Frage stellen sich die Organisatoren in Würzburg. „Bei der letzten Abstimmung hat die konservative Mehrheit des Stadtrates aus CSU und Würzburger Liste einer Chancengleichheit für gleichgeschlechtliche Paare eine Abfuhr erteilt.

Dabei geht es bei der Öffnung des Trausaals für homosexuelle Paare lediglich um die Zur-Verfügung-Stellung eines angemessenen Raumes für die Eintragung der eingetragenen Lebenspartnerschaft mit dem in Bayern dafür zuständigen Notar“, erklären die Organisatoren. „Schwule und lesbische Paare sollen auch dort ihren Bund fürs Leben schließen dürfen, wo es für heterosexuelle Paare ganz selbstverständlich ist“, heißt es weiter.

Die Zeichen für eine Öffnung sehen gut aus: der neue OB der Stadt Würzburg, Georg Rosenthal, hat die Schirmherrschaft für den CSD übernommen.

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