Gewalt beim CSD in Ungarn
Während in Köln am vergangenen Wochenende mehr als eine halbe Million Menschen unter dem Motto „Null Toleranz (für null Toleranz)“ friedlich den Christopher Street Day feiern konnten, ist es im ungarischen Budapest zu Randale von Rechtsradikalen gekommen.
Die Rechtsextremisten warfen bei Zusammenstössen mit der Polizei mehrere Brandsätze. Fünf Personen, darunter zwei Polizisten, seien dabei verletzt worden. Auch auf die mehr als tausendfünfhundert Teilnehmer des
Gay Pride warfen Rechte Steine, Eier und Flaschen. Mehr als vierzig Rechte wurden festgenommen. Rechtsextreme Internetforen hatten zu Gewalt gegen Homosexuelle aufgerufen. In der vergangenen Woche hatte es auch
Anschläge auf schwule Lokale in Budapest gegeben.
Auch im spanischen Madrid hat es am Wochenende den Gay Pride gegeben. Mehrere Zehntausend Homosexuelle demonstrierten gegen eine Verfassungsklage der konservativen Opposition, die die Ehe für Schwule und Lesben wieder abschaffen will.
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