CSD Moskau klagt in Strassburg
Die Organisatoren fordern eine Entschädigung in Millionenhöhe, weil der Christopher-Street-Day in der russischen Hauptstadt immer wieder verboten wird.
Demonstrationen zum CSD-Verbot 2007 in Moskau. Foto: © GayRussia
Nachdem Moskau auch 2008 den CSD in Moskau wieder verboten hat, macht das Team
seine Ankündigung wahr. „Ich bin mir ganz sicher, dass wir in Straßburg gewinnen werden“, erklärte Nikolai Alexejew gegenüber der Nachrichtenagentur „Interfax“. „Die russischen Behörden haben uns Rechte geraubt, die uns unter der europäischen Menschenrechtskonvention zustehen“, so der Aktivist weiter. Die russischen Behörden haben im vergangenen Jahr zum zweiten Mal den CSD in Moskau verboten.
Als Begründung wurde angegeben, dass diese Veranstaltung die Rechte anderer Bürger verletze. Trotz Protesten aus dem Ausland ist das Verbot von russischen Gerichten aufrecht gehalten worden.
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