„Noch immer nicht gleichberechtigt!“

CSD in Frankfurt fordert Gleichberechtigung

Das Event findet am kommenden Wochenende, vom 18. bis 20. Juli auf dem Frankfurter Goetheplatz statt. Das diesjährige Motto soll dem Besucher verdeutlichen, dass sich zwar in den vergangenen Jahren viel in punkto Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben verändert hat, jedoch bestehe in vielen gesellschaftlichen, beruflichen und politischen Bereichen noch große Defizite, erklären die CSD-Organisatoren. „Homophobie und Intoleranz herrschen immer noch vor in Deutschland. Homosexualität ist nicht zu der Normalität geworden, wie es sich viele wünschen und zum Teil in den Medien vorgegaukelt wird“, heißt es weiter. Die Diskussion im vergangenen Jahr um die Erbschaftssteuerreform und die kritische Haltung mancher Parteien gegen Lebenspartnerschaften mache deutlich, dass auch auf politischer Seite noch erheblich nachgearbeitet werden müsse, heißt es.

Die neue Lage des Externer LinkCSD auf dem Frankfurter Goetheplatz bietet den Besuchern einen Rundlauf mit Getränkeständen, Essensständen und einer Infostraße, bei der sich zahlreiche Organisationen der regionalen und überregionalen Homoszene vorstellen. Die Parade startet am Samstag um 12 Uhr am Römer. Nach der Parade erwartet die Besucher wieder ein buntes Bühnenprogramm.

PRIDE1aktuell – stündlich einfach besser informiert

Drucken | Internet-Lesezeichen

Zu diesem Artikel hat noch niemand einen Leserkommentar geschrieben. Um selbst einen Kommentar zu schreiben, musst du eingeloggt sein.