„Ohnmacht öffentlich“
CSD Erfurt mit deutlich mehr Teilnehmern
Rund zweihundertfünfzig Schwule und Lesben sind am Samstag durch die Innenstadt Erfurts gezogen und haben anlässlich des CSD für Gleichberechtigung demonstriert.
Vor dem Erfurter Rathaus wurden zwei Regenbogenfahnen gehisst. Bei einer Kundgebung vor der Staatskanzlei forderten die Teilnehmer gleiche Rechte und die Anerkennung verfolgter Homosexueller während der NS-Diktatur als Opfer des Nationalsozialismus. Conrad Gliem, Vorstandsmitglied des LSVD Thüringen sagte: „Gleiches Recht für alle muss auch für Schwule und Lesben gelten.“ Dem LSVD gehe dabei um die Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften mit der „klassischen Normalfamilie“. Zu Ende gegangen ist der
CSD Erfurt mit einem Gottesdienst. Anschließend wurde auf Partys gefeiert.
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