„Trainer-Arschloch“
Corny Littmann beleidigt Christoph Daum
Der schwule Präsident des FC St. Pauli, Corny Littmann, hat den Cheftrainer des 1. FC Köln wegen seiner schwulenfeindlichen Äußerungen als „Arschloch“ bezeichnet.
Corny Littmann ein Unternehmer, Theaterbesitzer und Vereinspräsident des FC St. Pauli. Foto: Wikipedia
Wörtlich sagte Littmann in der Sendung „west.art“: „Die Aussagen sind skandalös. Man muss sich nur mal vorstellen, ein junger schwuler Spieler müsste unter so einem Trainer-Arschloch arbeiten, der Druck wäre unglaublich“.
Daum verwehrt sich gegen so einen Umgangston. Mehr als sich
entschuldigen und erklären könne er nicht. „Wenn Herr Littmann trotzdem meint, dass Kinderschutz unbedeutend sei, dann soll er das meinen. Für den Kinderschutz lasse ich mich auch gern beschimpfen!“, so Daum im Kölner „Express“.
Daum sagte in einer
Dokumentation des DSF, dass der Fußball aufgefordert sei, „gegen jegliche Bestrebungen, die gleichgeschlechtlich ausgeprägt sind, vorzugehen“. „Damit verfehlt Daum das Thema total. Seine Argumentation ist absurd. Auch ein Homosexueller kann ein guter Trainer sein“, erklärt Littmann. Zudem müsse Daum doch wissen, dass es auch schwule Bundesliga-Spieler gibt. Mit diesen Aussagen erhöhe er den ohnehin schon großen Druck auf schwule Spieler noch weiter.
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