| 02.07.08 21:56 | Thorsten Dütsch |
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Mit einem bunten Wagen beim Christopher-Street-Day in Köln am kommenden Sonntag wollen die |
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Insgesamt werden an der Formation über einhundert Fußballer und Fans beteiligt sein. Die Dekoration des Wagens wird zu einem großen Teil vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) finanziert. „Wir sind dafür außerordentlich dankbar“, sagt Andreas Stiene. Der
DFB setze damit ein weiteres Zeichen gegen Diskriminierung im Fußball.
Die Queer Football Fanclubs bestehen aus inzwischen fünfzehn offiziell anerkannten schwul-lesbischen Fußball-Fanclubs. Sie haben alle das gemeinsame Anliegen, auf die Existenz von schwulen und lesbischen Fans dort hinzuweisen, wo gegnerische Spieler aus den Stehblöcken heraus als „schwul“ beschimpft werden und es noch
kein Profi gewagt hat, sich als homosexuell zu outen: in den Fußballstadien.
Der Christopher-Street-Day in Köln ist das größte schwul-lesbische Straßenfest Europas. Die Parade startet am Sonntag, dem 6. Juli, um 12 Uhr. Laut Veranstalter kamen in den letzten Jahren jeweils zwischen 650.000 und 1.000.000 Gäste zur Parade.
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