USA
Clinton und Obama streiten um Homo-Wähler
In den USA gibt es einen Streit der beiden aussichtsreichsten demokratischen Präsidentschaftsbewerber Hillary Clinton und Barack Obama. Wer von beiden setzt sich mehr für homosexuelle Rechte ein, ist die Frage.
Hillary Clinton hat angekündigt, dass sie die erste US-Präsidentin sei, die an einer Gay-Parade teilnehmen werde. In einer Szenezeitung sprach sich Clinton klar für Homo-Rechte aus und meinte, dass Barack Obama weit weniger enthusiastisch für die Rechte der Homosexuellen auftrete als sie selbst. Dieser hatte Tage zuvor jedoch seinerseits kritisiert, dass Clinton bei ihren Wahlveranstaltungen kaum über das Thema „Homosexualität“ rede. Hillary erklärte gegenüber dem Magazin, dass sie ein lanjähriger Freund der Gay-Community sei. Sie kritisierte, dass Obama bei einer Gospelveranstaltung von Donnie McClurkin aufgetreten war. McClurkin gilt als Homosexueller, der geheilt wurde und immer wieder öffentlich betont, dass Homosexualität nicht genetisch festgelegt sei sondern sich diesen Lebensstil jeder selbst aussuche. Clinton sprach sich auch für die Homo-Ehe aus, die von Obama ebenfalls unterstützt wird. Obama liegt bei den US-Vorwahlen zurzeit knapp vor Clinton.
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