| 16.07.08 06:21 | Kai Tillmann |
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Er leide seit über zwanzig Jahren an „emotionalen Schmerzen und mentaler Instabilität“, die auf zwei Bibelversionen der Verlage zurückzuverfolgen seien. In beiden Büchern wird Homosexualität als Sünde dargestellt. Die beanstandeten Textpassagen wurden Mitte der 80-er Jahre für drei Jahre veröffentlicht, später allerdings gestrichen. |
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Eine weitere Klage gibt es gegenüber dem Verlagshaus Thomas Nelson Publishing. Hier hat ein Mann ebenfalls Klage eingereicht, weil er von seiner Familie ausgegrenzt wurde, als der Pastor der Familie bei seinem Bibelstudium eine Neufassung der King James Bible eingeführt habe.
Der Kläger wirft den Verlagshäusern vor, dass die Bibelübersetzungen absichtlich geändert wurden, um Menschen mit homosexuellen Neigungen dauerhaft verbalem Missbrauch, Diskriminierung, Hass und körperlicher Gewalt auszusetzen. Die Sicht von Homosexualität als Sünde habe ihn in seiner Familie zum Außenseiter gemacht und zu Phasen physischen Schmerzes und „Demoralisierung, Chaos und Verwirrungen“ geführt.
Große Chancen werden der Klage allerdings nicht eingeräumt. Der zuständige Amtsrichter habe noch große Bedenken, die Klage überhaupt zuzulassen, heißt es in US-Medien.
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