Anonyme Post
Bürger in Westfalen erhalten schwulenfeindliche Briefe
Wie die „Westfalenpost“ berichtet, ermittelt die Polizei gegen einen anonymen Täter, der Briefe schreibt, die sich gegen Homosexuelle richten.
Mehrere Bürger im westfälischen Schwitten haben Post erhalten, die sich gegen zwei „Schwittener Neubürger richten, die absolut nicht ins Dorf passen“ - sie seien schwul beziehungsweise lesbisch und der Mann habe auch sexuelle Kontakte zu Minderjährigen, heißt es in dem Bericht. „Solche Personen wollen wir absolut nicht in unserem Dorf“, schreibt der anonyme Verfasser. „Die müssen hier raus aus unserer guten Wohngegend, bevor sich eine Schwulen- und Lesbenszene etablieren kann.“ Die beiden Schwittener sollen, so meint der Schreiber, aufgefordert werden, das Dorf unverzüglich zu verlassen. Mehrere Bürger zeigen sich entsetzt über soviel Engstirnigkeit und haben sich empört bei der Polizei gemeldet. Diese ermittelt nun wegen Verleumdung und übler Nachrede.
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