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17.08.07 09:34 Thorsten Dütsch

Bischof soll sexuelle Übergriffe verschleiert haben

Der Bischof von Würzburg, Friedhelm Hofmann, versuchte nach Aussagen einer bayerischen Familie, sexuelle Übergriffe eines Geistlichen zu verschleiern.

Gegenüber dem NDR-Politmagazin „Panorama“ am Donnerstagabend schilderte die Familie, der damals 17-jährige Sohn sei ein Jahr lang vom örtlichen Gemeindepfarrer Klaus-Peter K. zu sexuellen Handlungen gezwungen worden. „Er hat mich in die Ecke gedrängt, ich musste mich ausziehen, er hat mich zum Oralverkehr gezwungen“, beschreibt das Opfer die Taten des Pfarrers. Schließlich bat der Junge den zuständigen Bischof von Würzburg um Hilfe. Dieser soll ihm von einer Anzeige abgeraten haben, damit der Fall nicht nicht an die Öffentlichkeit gelangt

Generalvikar Karl Hillenbrand sagte gegenüber „Panorama“, dass die sofort ein kirchenrechtliches Verfahren eingeleitet habe. Trotzdem hat der Junge die Staatsanwaltschaft Würzburg eingeschaltet. Sie leitete ein Ermittlungsverfahren gegen Pfarrer Klaus-Peter K. wegen sexueller Nötigung ein. Der Fall konnte aber nicht aufgeklärt werden, da der 55-jährige Pfarrer wenig später Selbstmord beging. Der Verdacht gegen den Geistlichen im kirchenrechtlichen Verfahren soll sich aber erhärtet haben.

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Kein neuer Beitrag Auch die Kirche nicht mehr unantastbar Ausgetretenteddybaer33 18.08.2007
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