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20.05.08 10:41 | Thorsten Dütsch
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Berlin
Homosexuelle küssten für mehr Toleranz
Unter dem Motto „protect every kiss“ hatte das Berliner Anti-Gewalt-Projekt MANEO am vergangenen Samstag zum zweiten Kuss-Marathon durch die Hauptstadt aufgerufen.
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Hunderte Schwule und Lesben sind dieser Einladung gefolgt. An Orten, die als „kein leichtes Pflaster“ für offen Homosexuelle bekannt sind, setzten homo- und heterosexuelle Paare gemeinsam ein Zeichen, um auf die anhaltende Diskriminierung und Hassgewalt gegen Schwule aufmerksam zu machen. Unterstützt wurde die Aktion u.a. von der Schwesternschaft der Perpetuellen Indulgenz, dem LSVD Berlin-Brandenburg, SchwuSos, das sind die Lesben und Schwule in der SPD, Queer Grün sowie den Lesben und Schwulen in der Union (LSU).
|  Immer wieder bitten Fotografen die Teilnehmer: „Und jetzt bitte noch einmal küssen!“. Foto © M.Mannhöfer
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Die Kuss-Aktion stieß auf unterschiedlichste Reaktionen bei Passanten. Sowohl zustimmende als auch blehnende Reaktionen hat es gegeben, teilt Bastian Finke, Maneo-Projektleiter mit. „Wir akzeptieren keine No-Show-Areas. Jeder Kuss zählt, jeder Kuss ist schützenswert“, so Finke weiter. „Wir wollen, dass es als Selbstverständlichkeit angesehen wird, schwule oder lesbische Paare auf offener Straße Hand in Hand gehen oder sich einen Kuss geben“, erklärt er abschließend.
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