Nationalsozialismus
Denkmal für homosexuelle NS-Opfer
Wenige Tage vor Enthüllung des Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Berlin hat der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) die geschichtliche Tragweite des Denkmals hervorgehoben.
Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Homosexuellen (Computersimulation). Foto: epd
75 Jahre nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten und 60 Jahre nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte werde endlich auch in der Bundesrepublik den verfolgten Homosexuellen
ein Gedenkort gewidmet, sagten LSVD-Sprecher Günter Dworek und der Sprecher der Initiative „Der homosexuellen NS-Opfer gedenken“, Albert Eckert. Am kommenden Dienstag wird am südlichen Rand des Berliner Tiergartens die Gedenkstele enthüllt. Unter den 450 geladenen Gästen gehören unter anderem Kultur-Staatsminister Bernd Neumann sowie Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit. Finanziert wird das Denkmal aus dem Etat des Staatsministers, das Land Berlin hat das Grundstück gestiftet.
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