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12.06.08 20:55 Kai Tillmann

Aidskonferenz in New York

Aufhebung des Einreiseverbotes für HIV-Infizierte

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat auf der Aidskonferenz in New York 70 Staaten der Welt aufgefordert, das Einreiseverbot für HIV-positive Menschen aufzuheben und damit die Diskriminierung HIV-Infizierter zu stoppen.

Ban Ki-moon ist achter Generalsekretär der Vereinten Nationen. Foto: WikipediaBan Ki-moon ist achter Generalsekretär der Vereinten Nationen. Foto: Wikipedia

Außerdem sagte er, dass der Kampf gegen Aids entschlossener, umfassender und effektiver als bisher weitergehen müsse. Zwar gebe es ermutigende Erfolge, aber es gebe auch 2,5 Millionen Neuinfizierte im letzten Jahr und 2,5 Millionen Aidstote. Ban forderte weitere zusätzliche finanzielle Mittel, um allen infizierten Menschen einen Zugang zu einer Therapie zu ermöglichen.

Auch Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt sprach sich gegen die Diskriminierung aus und mahnte politisches Verantwortungsbewusstsein bei Staats- und Regierungschefs an. Ohne massive Verbesserung in der Gesundheits-Versorgung vor Ort bleibe die ganze Debatte fruchtlos, so die Ministerin. Weltweit ging die Zahl der HIV-Neuinfektionen zwar zurück, dennoch könne man sich nicht ausruhen. „Aids ist immer noch tödlich“, so Schmidt weiter.

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