Durchgesetzt
Weg frei für Homo-Ehe im australischen Canberra
Obwohl sich die australische Bundesregierung eindeutig gegen Eingetragene Partnerschaften für Schwule und Lesben ausgesprochen hat, hat nun das selbst verwaltete Gebiet rund um die Hauptstadt Canberra die Homo-Ehe eingeführt.
Damit können Homosexuelle dort jetzt ihre Partnerschaft eintragen lassen. Allerdings darf keine Zeremonie abgehalten werden. Der sozialdemokratische Premierminister Kevin Rudd hatte sich in diesem Punkt durchsetzen können. Schwule und lesbische Paare erhalten somit nun eheähnliche Rechte auf Landesebene. Auf Bundesebene, beispielsweise beim Steuerrecht werden sie aber nach wie vor benachteiligt. Insgesamt können Schwule und Lesben nun in drei von insgesamt acht Bundesstaaten in Australien ihre Partnerschaft eintragen lassen. Die neue Bundesregierung will in einzelnen Punkten Homosexuelle gleichstellen. In der Diskussion sind dabei unter anderem das Rentenrecht und das Besuchsrecht des Partners, wenn dieser ins Krankenhaus kommt.
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