ARTE-Themenabend zur Entstehung von Homosexualität
Wie entsteht Homosexualität? Durch soziale Einflüsse oder ist sie angeboren? ARTE widmet sich diesem Thema am Dienstagabend.
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Die Frage, ob die Homosexualität angeboren oder erworben ist, unterliegt in Deutschland und Frankreich, vor allem seit den grausamen Verbrechen der Nationalsozialisten, einem Tabu. Dennoch wagt sich ARTE an das Thema, denn die Debatte ist wieder hochaktuell: In den USA forschen Wissenschaftler nach dem Homosexualitätsgen - mit Unterstützung von Gay- und Lesbenvereinigungen. Ihnen gegenüber steht die „Ex-Gay“-Bewegung, jene Therapeuten, die die Homosexualität für erworben und infolgedessen für „heilbar“ halten. Ihre therapeutischen Methoden sorgen in den USA für Aufregung. Der Themenabend berichtet über die jüngsten wissenschaftlichen Untersuchungen dazu und geht dem komplexen Gefüge von biologischer Disposition und Umwelteinflüssen auf den Grund.
Um 20.40 Uhr geht es los
In der Dokumentation „Homosexualität - genetisch bedingt?“ kommen Schwule und Lesben zu Wort. Der Film beleuchtet die jüngere Geschichte der Debatten um Homosexualität. Die Frage, ob sexuelle Neigungen angeboren oder erworben sind, gibt den Gegnern der gleichgeschlechtlichen Liebe ebenso viel Nahrung wie den Befürwortern.
Danach folgt die Dokumentation „Bestimmen Gene unser Schicksal?“. Die Filmemacher sind auf der Suche nach einer Antwort auf diese Frage durch die USA gereist und kamen mit beeindruckenden Porträts und Geschichten wieder zurück.
Abschließend gibt es um 22.05 Uhr eine Gesprächsrunde mit Prof. Dr. Florian Holsboer, Direktor am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München und Pierre Tabourin.
Wiederholt wird der Themenabend am Mitwoch, den 14. Februar 2007 ab 14.40 Uhr.
Quelle: Pressemitteilung ARTE
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