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18.08.08 20:09 Kai Tillmann

HIV-Infektion

Blutspendeskandal in Argentinien

In Argentinien haben sich zwei Menschen durch Bluttransfusionen mit HIV infiziert.

Mit Blut gefüllter Blutspendebeutel. Foto: WikipediaMit Blut gefüllter Blutspendebeutel. Foto: Wikipedia

Das Blut stammt von einem Spender, der im Mai dieses Jahres HIV-positiv getestet wurde. Bei der ersten Blutspende des Mannes im Dezember sei der HIV-Test noch negativ gewesen, erklärt der argentinische Gesundheitsminister Gonzales. Diese Blutspenden wurden an die Krankenhäuser verteilt. Es gebe ein Zeitfenster von 16 bis 22 Tagen, die vergehen könnten, bevor Antikörper in einem Bluttest nachgewiesen werden können, heißt es weiter. Warum das Blut dann bereits die Krankenhäuser erreicht hat ist unbekannt.

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