München
Anzeige gegen rechte Wählergruppe
Weil die rechte Wählergruppe „Bürgerbewegung Pro München“ in ihrer Wahlkampfzeitung gegen Homosexuelle hetzt, hat die Stadt München nun Anzeige erstattet.
„Nicht länger sollen in der Öffentlichkeit provozierend auftretende Schwule, Perverse und Abartige als Vorbilder Kindern und Jugendlichen vorgehalten werden“, heißt es in dem Wahlkampfblatt der
rechtsgerichteten Gruppierung. „Wir sind erschüttert darüber, in welch offener Art eine solche Minderheitenhetze wieder möglich ist und hoffen sehr, dass dem Strafantrag stattgegeben wird“, erklärten Andreas Unterforsthuber und Heike Franz von der Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen der Stadt München.
„Pro München“ will bei den Wahlen am 2. März in den Stadtrat der bayerischen Landeshauptstadt einziehen.
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