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13.11.07 09:40 Thorsten Dütsch

Mut und Toleranz gefordert

Angst schwuler Fußballspieler vor Coming-out

Der ehemalige Zweitliga-Fußballprofi Marcus Urban berichtet von der Angst vor dem Coming-out, die schwule Fußballer haben.

Um die eigene Homosexualität zu verbergen, führen diese Spieler eine Scheinehe und ein Versteckspiel, heißt es in einem Interview mit der Zeitung „Die Welt am Sonntag“. Nach einer langen Zeit des Schweigens möchte Urban homosexuelle Spieler und Trainer endlich dazu bewegen, sich zu outen und damit in der Männergesellschaft Fußball mehr Akzeptanz und Toleranz möglich zu machen. „Jeder schwule Spieler hat Angst vor Beschimpfungen und aus dem Verein entlassen zu werden. Die Karriere wäre wahrscheinlich vorbei und damit alles, worauf man sein Leben aufgebaut hat“, so der Spieler wörtlich. „Wenn sich jetzt ein aktueller Spieler bekennen würde, würde einiges auf ihn einprasseln, und es wäre in den Medien ein Riesenthema. Er müsste viel aushalten, und ich kann mir nicht vorstellen, dass dies ein Spieler wirklich will“.

Ihm selbst sind drei schwule Fußballprofis bekannt. Wie das Fußballmagazin „RUND“ vor einem Jahr berichtete, soll einer schwuler Spieler auch in der Nationalmannschaft sein. Hierzu wollte Urban aber keine Detailangaben machen.

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Kein neuer Beitrag Fußball-spieler sind auch nur Menschen Ausgetretenteddybaer33 13.11.2007
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