Wirbel um Hass-Sänger
Amazon wehrt sich gegen Homophobie-Vorwürfe
Der Onlinehändler wehrt sich gegen Vorwürfe, nach denen er Künstler mit homophoben Texten unterstütze, weil er deren CDs verkauft.
„Amazon vertreibt weder indizierte noch verbotene Titel, sondern Artikel, die auf dem deutschen Markt frei erhältlich sind“, so das Unternehmen in einer Mitteilung. Im Umkehrschluss bedeute das aber nicht, dass Amazon mit den dort formulierten Meinungen einverstanden sei, heißt es weiter.
Der Grünen-Politiker Volker Beck hatte einen Boykott jamaikanischer Musiker mit homosexuellenfeindlichen Texten gefordert. In solchen Songs werde „offen zum Erschießen und Verbrennen von Homosexuellen aufgerufen“, so Beck. Er und der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) haben
Strafanzeige gegen das Verbreiten solcher Tonträger gestellt.
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