| 26.08.08 07:06 | Thorsten Dütsch |
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Ähnlich wie in der Vor-Ort-Arbeit in Schwulen-Bars, Kneipen oder Saunen könne die Aidshilfe online dort Auskunft geben, wo schwule Männer heute Kontakte knüpfen“, erklärt Rainer Martin Hinkers, Vorstand der Aidshilfe NRW. Angesichts der hohen Gefährdung Schwuler müsse sich die
Prävention permanent weiterentwickeln, sagt Hinkers. Als Ergänzung zu den etablierten Informations- und Beratungsangeboten habe die Aidshilfe deshalb das Projekt „Online-Prävention mit
Herzenslust" ins Leben gerufen. „Teil des Konzepts ist es, online Fragen zu HIV, Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten zu beantworten“, erklärt Hinkers weiter. Für die Onlineberatung werden überwiegend ehrenamtliche Helfer eingesetzt, die vor allem in den Abendstunden bei großen Schwulen-Internet-Plattformen Fragen beantworten, Tipps zur Primärprävention geben und beraten.
In NRW lebten im Jahr 2007 lebten 12.900 Menschen mit dem HI-Virus, 82 Prozent davon waren Männer. 70 Prozent aller Neuinfizierungen trafen Männer, die mit Männern Sex haben.
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