Pleite
Aidshilfe Frankfurt in finanziellen Nöten
Durch die Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst ist die Aidshilfe Frankfurt in finanzielle Nöte geraten.
Foto: Dorn-Fussenegger (Photocase)
Daher musste sie vorübergehend schließen. In dieser Woche wird das Beratungsangebot nicht zur Verfügung stehen. In diesem Jahr fehlten der Aidshilfe 95.000 Euro, im kommenden Jahr wird ein Verlust von 160.000 Euro erwartet. Damit es zu keinen Stellenstreichungen kommt, erklärten sich alle Mitarbeiter bereit, ihre Arbeitszeit zu kürzen. Zwar hätten die 90 Beschäftigten dadurch netto keinen Cent mehr in der Tasche, aber der finanzielle Kollaps würde so verhindert, erklärt die Aidshilfe. Im kommenden Jahr will die Stadt einen Teil der Mehrkosten für die 45 Vollzeitstellen tragen, heißt es.
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