AIDS-Kampagne unter Beschuss
Die neue AIDS-Kampagne der Stiftung des ehemaligen Tennisspielers Michael Stich steht heftig in der Kritik. Mit sehr gewagten und extremen Bildern und Texten will die Kampagne wachrütteln.
„Zwischen Leben und Tod liegen nur 0,003 mm Latex“
Michael Stich begründet die provozierenden Bilder mit dem drastischen Anstieg der HIV-Neuansteckungen in den vergangenen Jahren in Deutschland. „Bei einer Infizierung mit dem HI-Virus können Medikamente die Lebensdauer des Betroffenen inzwischen zwar bedeutend verlängern, doch die Krankheit endet immer mit dem Tod. Eine Heilung und Impfung gegen die Krankheit ist aufgrund der großen Wandelbarkeit der HI-Viren in Zukunft nicht absehbar“, so Stich.
„Ganz die Mama. HIV-Positiv.“
Außerdem kritisiert er, dass das Thema in der Öffentlichkeit so gut wie gar nicht mehr besprochen wird. Das geringe Wissen über die Krankheit in Deutschland sei erschreckend und die Aufklärung von Kindern und Jugendlichen über die Folgen von HIV und AIDS nicht ausreichend.
Im vergangenen Jahr haben sich 2700 Menschen in Deutschland neu mit HIV infiziert.
Alle 7 Motive findest du auf
www.michael-stich-stiftung.de.
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