Von „Callboy“ bis „Cruising“

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Callboy

Die Luxusausgabe des schwulen Liebesdieners, auf Bahnhöfen oder in Szenekneipen noch Stricher genannt. Meist verfügen diese gehobenen Mietjungs über ein Apartment oder gar Sexstudio; sie inserieren in einschlägigen Zeitschriften und sind über Telefon (Handy) nahezu ohne Ruhetag erreich- und abrufbar.

Chaps

Als schritt und gesäßfreie Hose aus Leder oder Gummi das auffälligste Kennzeichen eines echten Lederkerls.

Christopher Street Day (CSD)

Der schwule Nationalfeiertag beginnt mit Paraden und Demos im Juni/Juli jeden Jahres. Erinnert wird damit an den Gay-Marsch 1969 in New York, als Schwule zu Tausenden in die Christopher Street pilgerten, um ihre Solidarität mit ihren Freunden zu bekunden, die sich in der Szenebar „Stonewall“ tagelang aus Protest gegen eine Polizeirazzia verschanzt hatten.

Cockring

Metallring, ledernes Schwanzband oder handpolierter Sackspanner, der über das Glied gestülpt, für ständige Erektion sorgt (Blutstau im steifen Glied).

Coitus Interruptus

Das Glied wird vor dem Kommen (Orgasmus) aus dem After bzw. der Scheide zurückgezogen; eine unsafe Praktik.

Coming-out

Herauskommen; das Akzeptieren lernen, als Mann (auch) Männer oder als Frau (auch) Frauen zu lieben und sexuelle Kontakte pflegen. Für die Schwulen, die diesen Schritt taten, der eigentliche Geburtstag. Nach oft langen Überwindungsängsten zwischen Eltern, Verwandten, Freunden, sowie schulischer oder beruflicher Umwelt, hat man die Gewissheit, sich nicht mehr verstecken zu wollen. Das Herauskommen aus seinem Versteck, beweißt auch, dass man sich als schwul akzeptiert. Man sieht sich nicht mehr als ein bemitleidenswertes Missgeschick der Natur, sondern hat genügend Selbstbewusstsein, auch vor anderen nicht mehr lügen oder leugnen zu müssen. Fest steht: Je früher diese Selbsterkenntnis erfolgt, je weniger Probleme wird man sich mit seinem Schwulsein aufladen ? weil man weniger angreifbar ist.

Condomeria

Spezial-Shop für Kondome, Gummis, Pariser, Verhüterli.

Cruising

Das Herumstreunen in Parks, auf Rastplätzen und Klappen (Cruising-Areas genannt), um den schnellen Sexpartner zu finden. Nachts sehr gefährlich!

Gay-ABC

  1. Von „Aktiv“ bis „AZT“
  2. Von „Bareback“ bis „Butt Plug“
  3. Von „Callboy“ bis „Cruising“
  4. Von „Darkroom“ bis „Dominant“
  5. Von „Escort-Service“ bis „Erogene Zonen“
  6. Von „Fetischismus“ bis „Fummel“
  7. Von „Gay“ bis „Gummi“
  8. Von „Hanky“ bis „Homo“
  9. Von „Immunsystem“
  10. Von „Jack-Off-party“ bis „Jocks“
  11. Von „Klappe“ bis „Kondom“
  12. Von „Lecken“ bis „Lustropfen“
  13. Von „Maso“ bis „Monogam“
  14. Von „Narzissmus“ bis „Negativ“
  15. Von „One-Night-Stand“ bis „Outing“
  16. Von „Park“ bis „P. W. A.“
  17. Von „Quickie“
  18. Von „Rimming“ bis „Rubber“
  19. Von „Safer Sex“ bis „Sub“
  20. Von „Tattoo“ bis „Tunte“
  21. Von „Unsafe“
  22. Von „Vagina“ bis „Virus“
  23. Von „Wichsen“

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