Safer Sex
Zu Deutsch: Sicherer Sex; eine Antwort auf Aids und andere Geschlechtskrankheiten. Der gegenseitige Schutz muss bei allen Sexualpraktiken an erster Stelle stehen. Nicht wie oft, mit wem und wo man Sex hat ist wichtig, sondern, dass man sich schützt. Die Grundregeln: Beim Ficken stets ein Kondom verwenden; beim Blasen nie im Mund des Partners abspritzen; bei allen S/M-Spielen und Intimrasuren darauf achten, dass Sperma und Blut nicht in (oft unsichtbare) Risswunden geraten. Fisten nur mit Handschuhen. Bei Dildos und anderen Toys darauf achten, dass nie bei verschiedenen Partnern dieselben Utensilien verwendet und/oder davor immer desinfiziert werden.
Shaving
Intimrasuren, oft Teil eines schaum-nassen Vorspiels. Heutzutage normal.
Single
Allein lebender Mensch.
Sklave / Slave
Der passive, sich unterwerfende Mann im S/M-Verhältnis. Er ist freiwillig in die Rolle des Masochisten geschlüpft. Im Erdulden von Schmerz und Demütigung findet er Erregung und Befriedigung.
Sling
Das Herzstück eines jeden S/M-Studios. Was wörtlich übersetzt „Tragriemen, Schlinge“ bedeutet, ist eine Art Schaukel, die mit Ketten an Decke und Wand befestigt ist. Im Sling befindet sich eine Ledermatte, auf der der passive Kerl Platz nimmt. An Arm- und Fußhaltern festgeschnallt, ist er seinem Master ausgeliefert.
S/M
Unter Sadomasochismus, 1907 in die Psychologie eingeführt, versteht man das freiwillige Rollenspiel zum Austesten und zur Befriedigung der Schmerzlust. Wichtig ist der Spielcharakter mit abgesprochenen Spielregeln.
Spanking
Hiebe auf Jeans, Lederhose, Slip oder den blanken Hintern. Geschlagen werden darf man mit allen klassischen Züchtigungswerkzeugen. Das fängt bei der Hand an und endet bei der Peitsche oder Rohrstock.
Spartacus
Der schwule Reiseführer, der weltweit Bars, Saunen, Cruising Areas und Strände nennt, wo man sich austoben kann. Erhältlich im Bruno Gmünder Verlag.
Sperma
Ejakulat, Wichse, Sahne; Samenflüssigkeit des Mannes, die beim Orgasmus aus dem Glied spritzt.
Stricher
Junge/Mann, der Sex für Geld anbietet; wartet meist am Bahnhof oder in einschlägigen Kneipen auf seine Kunden (siehe Freier). Viele Stricher sind arbeits- und/oder obdachlos und deswegen von Freiern stark abhängig.
Szene
Der Kurzbegriff für Schwulentreffs. Was einmal mit Szene umschrieben wurde, ist längst über Kneipen, Saunen und Läden hinausgewachsen.
| GAY -ABC | 13.02.2010 | ||
| AW: GAY -ABC | 13.02.2010 |
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