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Kein neuer BeitragErdbeben
OfflineBlankficker
14.01.2010 23:00

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Was für eine katastropfe
Kein neuer BeitragAW: Erdbeben
AusgetretenMoriarty
17.01.2010 08:16

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Angesichts dessen das allein in Deutschland 2007 0.85 Millionen Menschen gestorben sind, lässt mich das noch relativ kalt.

Nebenbei hat jemand die aktuellen Zahlen aus den Kriegsgebieten der NATO? Oder ist das nicht so wichtig weil es nicht auf einmal passiert? *kopfschüttel*
Kein neuer BeitragAW: Erdbeben
OfflineAngelsInTheDust
23.01.2010 11:30

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So etwas dummes habe ich hier selten gelesen. Hunderttausenden Menschen wurde durch eine Naturkatastrophe von heute auf morgen jegliche Grundlage zum Leben genommen. Diese Menschen haben alles verloren, was sie hatten. Sie haben noch nicht einmal Wasser, geschweige denn Nahrungsmittel oder ein Dach über dem Kopf.

So etwas mit einer normalen Sterblichkeit eines Jahres aufgrund von Alter und/oder schwerer Krankheit in unserer Gesellschaft zu vergleichen, zeugt von Geschmacklosigkeit und Dummheit.
Kein neuer BeitragAW: Erdbeben
AusgetretenMoriarty
23.01.2010 14:12

1x geändert, zuletzt am
23.01.2010 14:33

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Ach so, Krieg gehört also zur normalen Sterblichkeit, verstehe.
Na denn, wird es Zeit, dass eine tektonische Waffe erfunden wird...

Ach, so nebenbei, was hast Du 2004 nach dem Tsunami gemacht?
Tiefe Betroffenheit gezeigt? Wie oft denkst Du an die Opfer?
Oder ist das jetzt nicht mehr so aktuell?
Kein neuer BeitragAW: Erdbeben
AusgetretenMoriarty
23.01.2010 14:43

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Aber wer den Opfern helfen möchte, der soll doch dem Vorschlag des Magazins Titanic folgen:

"So können Sie bequem von zu Hause mithelfen:

  1. Ein Erdbeben-Opfer (im Fernsehen) fotografieren
  2. Das fotografierte Gesicht auf eine Voodoo-Puppe kleben
  3. Ein Huhn köpfen und die Puppe mit Blut bespritzen
  4. Zwei Schmerztabletten in die Puppe geben
  5. Mit der Schere ausgewählte Gliedmaßen amputieren
  6. Verband anlegen - fertig!"
Kein neuer BeitragAW: Erdbeben
AusgetretenPrince_Charming
24.01.2010 14:46

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Seit Jahrzehnten zahlen wir Entwicklungshilfe, auch nach Haiti. Wo ist das Geld geblieben? Es ist versickert statt das zu schaffen was nötig wäre: Krankenhäuser, Schulen, Katastrophenschutz, erdbebensichere Häuser, etc. Die Regierung von Haiti ist unfähig und korrupt.

Nun passiert das, was zu erwarten war in einem Gebiet, das für verstärkte Erdbeben bekannt ist - es gibt ein Erdbeben.

Und wieder zahlen wir. Dieses mal keine Entwicklungshilfe, diesmal Nothilfe. Aber wir zahlen.

Warum?
Weil wir so human sind?
Oder weil wir unser Gewissen beruhigen möchten?
Vielleicht damit es nicht wieder heißt die bösen Deutschen .....?

Von mir keinen Groschen !  finger3
Kein neuer BeitragAW: Erdbeben
OfflineAngelsInTheDust
26.01.2010 19:38

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@ Moriarty:
Wo habe ich geschrieben, dass Krieg eine Art normale Sterblichkeit sei? Zitiere bitte diese Stelle, damit wir da weiter disktutieren können. Zum Tsunami: Ich habe mit Freunden etwas getan, was konkret einer Familie vor Ort geholfen hat und in unserem finanziellen Spielraum lag. Mehr muss ich hier nicht erklären. Darum geht es auch nicht, wer was getan oder sein gelassen hat. Wenn es Dir aber so wichtig ist, zu erfragen, was andere machen, wenn Menschen in der Welt Opfer von Katastrophen oder auch kriegerischen Nato-Einsätzen werden: Was machst Du, um den Nato-Opfern zu helfen?

@ Prince_Charming:
Kannst Du mir sagen, wieviel EUR in den vergangenen Jahrzehnten unserer Entwicklungshilfe nach Haiti gegangen ist? Ich habe da leider keine konkreten Zahlen gefunden. Dass Haiti eine korrupte Regierung hat, dafür können die Menschen in dem Land nichts, die dort geboren wurden und sich das nicht ausgesucht haben. Du hast das große Glück, in einem Land zu leben, in denen in den vergangenen 60 Jahren eine ganze Menge richtig gemacht wurde. Es ist immer einfach, aus unserer Situation heraus Menschen zu verurteilen, die nichts für ihre Situation können. Natürlich ist es nicht richtig, dass es dort eine korrupte Regierung gibt bzw. gab (das Land ist ja derzeit sehr unregiert). Jetzt kommt es aber darauf an, dass den Menschen geholfen wird. Genau diese Hilfe würden wir auch von der internationalen Gemeinschaft erwarten, wenn wir allein nicht in der Lage wären, die Situation zu bewältigen. Wer ein wenig in der Geschichte forscht, wird feststellen, dass wir so eine Hilfe in Millardenhöhe sogar schon genutzt haben.

Es ist immer sehr bequem, aus dem entfernten Deutschland seine Sicht der Dinge darzustellen. Uns geht es immer noch gut genug, auch wenn manche Menschen hier das nicht wahrhaben wollen. Wer arbeitslos wird, wird durch das soziale Netz aufgefangen und selbst das ALG II sorgt dafür, dass man zumindest überleben kann. Wir haben ein soziales Netz, welches die meisten Menschen vor Krankheit, im Pflegefall oder bei Krankheit auffängt. Viele Menschen in anderen Ländern (aktuelles Beispiel USA) wären froh, wenn sie eine Kranken- oder Arbeitslosenversicherung wie wir hätten.

Ich denke, jeder der wirtschaftlich dazu in der Lage ist und etwas übrig hat, sollte auch bereit sein, sich für gemeinnützige, wohltätige Zwecke einsetzen. Egal ob nun für Haiti oder für unschuldig in Not geratene Menschen oder schwer erkrankte Menschen in Deutschland oder sonstwo auf der Welt. Sei es, um nur für einen kleinen Augenblick den schweren Alltag zu vergessen, um einem anderen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern oder ihm ein neues Dach über dem Kopf zu schaffen und dafür ein freundliches "Danke" zu bekommen.
Kein neuer BeitragAW: Erdbeben
AusgetretenMoriarty
27.01.2010 23:35

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Tja, da Du es ja so schön vergessen hast über den Krieg zu schreiben ob durch ein Versehen oder durch Absicht sei jetzt mal dahin gestellt, fällt ein zitieren natürlich schwer. Meinen wirklichen Respekt vor diesem netten Rhetorischen Kunstgriff.
Was dem helfen der Opfer der NATO angeht so tue ich nichts, denn diese sind, da wir uns ja hier auf die Sterblichkeit beziehen i.d.R Tod und solange ich nicht in die Fußstapfen Dr. Frankensteins trete wird sich daran auch herzlich wenig ändern.
Allerdings wäre es mal recht interessant zu Erfahren durch welche magische Schicksalsfügung gerade diese Familie dazu qualifiziert hat, von Dir Hilfe zu bekommen. Waren Sie direkt oder durch Umwege bekannt? Hätten andere nicht noch dringender Hilfe benötigt?
Gut man kann jetzt meinen das sei vollkommen irrelevant, denn die Hauptsache bestünde ja darin, dass man geholfen hat.
Der Vorteil daran ist ja man muss sich nicht rechtfertigen wem man hilft, der Nachteil ist, dass Deine Aufregung bzgl. meines Postings damit doch wie ein kleiner Schnellschuss wirkt, gut sei es drum.
Wenn man das nun aber nicht so sehen mag, dann kommt es wohl doch darauf an wem man hilft. Der Vorteil ist klar, man hat ein reineres Gewissen und kann prahlen, dass man den ärmsten der Armen geholfen hat. Der Nachteil ist, dass man sich dann Vorhalten lassen muss, wie man genau definiert wer zuerst Hilfe bekommen soll. Dass dafür genaue Kriterien existieren sollen lehne ich im Vorfeld doch gleich kategorisch ab.
Denn dann könnten wir gleich wieder mit der Diskussion anfangen, wann ein Mensch mehr Wert ist als der andere und ehrlich, geschichtlich gesehen hatten wir das schon mal...
Kein neuer BeitragAW: Erdbeben
Offline¤KevinNrw¤
30.01.2010 20:27

2x geändert, zuletzt am
30.01.2010 20:52

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Nachdem ich alles die ganze Zeit mitgelesen habe und eigentlich mich nicht äussern wollte, weil wie man ja weiss, wenn der liebe Kevin sich äussert sind immer die heftigsten Diskussionen dann im gange*lach*
Deswegen halte ich mich bewusst zurück bei diesem Thema.
Allerdings muss ich wirklich sagen.

Angelsinthedust Zitat :
Ich denke, jeder der wirtschaftlich dazu in der Lage ist und etwas übrig hat, sollte auch bereit sein, sich für gemeinnützige, wohltätige Zwecke einsetzen.

Leider ist es immer wieder so, das erst schlimme Dinge passieren müssen damit jemand hilfsbereit ist.
Ich denke gerade da wo nichts passiert, wo nichts durch die Medien aufgepuscht wird ist Hilfe viel wichtiger.
Ich rede z.B von der Armut ganz weit im tiefsten Osten.
Was natürlich nur Leute beurteilen können die auch dort waren, denn diese Sachen gehen natürlich nicht durch die Medien.
Zum andern denke ich wenn ich es will, dann kann ich überall helfen.
Was ich nicht mag, sind meiner meinung nach Schmarotzer, die erst dann helfen wenn was passiert ist und dann ganz toll sagen können : hey ich hab das schlimme Erdbeben z.B in Haiti durch die MEdien gesehen und deswegen spende ich nun was.
Ein hoch auf mein Gewissen.
Sowas kann ich überhaupt nicht ab.
Ich denke es gibt soviel Armut auf der Welt, und ich finde  (das sage ich ganz bewusst ) es gibt Menschen die noch viel schlimmer dran sind und das schon seit Jahren, als z.B die Menschen in Haiti.
Was natürlich ausser Frage steht, das es natürlich den Menschen auch nicht gut geht.
Aber was ist mit den andern Millionen Menschen auf der Welt?
Wo es kein Erdbeben gab?
Die Jahre lang in schlimmster Armut leben.
Es garnicht anders kennen?
Spendet da irgendeiner was?
Ich denke weniger.
Und bevor ich jetzt noch ausführlicher werde übergebe ich lieber wieder das Wort damit es nicht eskaliert :D
Allen ein schönes Wochenende :D

KeVin


Ps: @ Blankficker

Katastrophe schreibt man so ;)
Kein neuer BeitragAW: Erdbeben
Offline¤destroyer¤
31.01.2010 18:22

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offtopic...

@Kevin...wenne schon bei da Rechtschreibkorrektur bist ...:D....gar nicht schreibt man auseinander...:D

Back to topic!
Kein neuer BeitragAW: Erdbeben
Offline¤KevinNrw¤
31.01.2010 20:45

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blablabla
Den Fehler "garnicht" machen extrem viele Leute, ich auch! Siehe google:D

Steh ich zu :D

und "da"Rechtschreibkorrektur gibbet auch nicht
und "wenne" auch nicht :D

haha Pappnase :D

Back to topic :D
Kein neuer BeitragAW: Erdbeben
Offline¤destroyer¤
01.02.2010 00:17

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Mundart und Rechtschreibung sind zwei verschiedene Paar Schuhe ;) :D
Kein neuer BeitragAW: Erdbeben
Onlinethomasdo1 (53)
25.12.2011 13:45

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nicht immer manche schreiben auch so wie sie reden, und dann versteht man manchmal nichts mehr Smile

Insgesamt 13 Beiträge.