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diskriminierend oder nur gerecht?
Atos77
14.02.2007 21:20
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seht mal hier:
neuestes urteil:
http://www.n-tv.de/766258.html
desweiteren ist es so, dass beim tot eures partners (registrierte partnerschaft), er vor dem erbschaftssteuergesetz behandelt wird wie ein fremder, er erhält einen freibetrag von 5200 € .
ein überlebender ehepartner erhält einen freibetrag von 307.000€ plus einen "versorgungsfreibetrag" von nochmals 256.000€ (sofern überhaupt so viel vererbt wird natürlich)
oder intressiert das wieder mal keinen, außer mir...
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AW: diskriminierend oder nur gerecht?
EnjoyCoke (30)
14.02.2007 22:13
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(Anmerkung am Rande:
Thorsten von PRIDE1 und ich geben uns seit einiger Zeit Mühe, euch wenigstens mit den wichtigsten News zu versorgen, haben den Bericht auch hier http://www.gays-about.net/magazin/aktuelles/news/keine-hinterb liebenenversorgung-bei-eingetragenen-leb enspartnern.htm bzw. auf PRIDE1 findet man ihn auch )
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AW: diskriminierend oder nur gerecht?
Atos77
14.02.2007 22:32
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ihr solltet solche berichte mal bissl mit titten o.ä. aufhübschen, scheinbar ist das der community nämlich völlig wurscht
ach ich geh und diskutier mit den heteros, die haben wenigstens ne meinung
tschüß
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AW: diskriminierend oder nur gerecht?
Mila (22)
14.02.2007 22:39
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lol XD" Was erwartest du nach ner Stunde xD"
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AW: diskriminierend oder nur gerecht?
Atos77
14.02.2007 22:45
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ist ja hier nicht das erste mal dieses problem.
da sollte jawohl ein bedürfnis nach austausch sein, leute macht mal die augen auf.
man nimmt euch gar nicht ernst!
die meisten sind schon froh, wenn sie nicht mit eiern beworfen worden sind, wenn sie sich mal bei paar leuten geoutet haben und dann wars das für die.
die leute hier sind scheinbar so dran gewöhnt immer schön die fresse zu halten, dass sie sich nicht mal zu ihren ureigensten belangen äußern und das kotzt mich etwas an.
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AW: diskriminierend oder nur gerecht?
AngelsInTheDust (30)
14.02.2007 23:44
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@ Atos77
ich kann Deinen Unmut verstehen. Ich finde es auch schlimm, dass es einige Menschen in der Community gibt, die sich nicht für Nachrichten interessieren, selbst wenn es sie betrifft. Das merke ich jedesmal, wenn ich bei PRIDE1 die Nachrichten lese. Da verlieren wir regelmäßig Hörer. Aber wir lassen die News trotzdem im Programm. Schon aus Prinzip.
Nun zum Thema:
ich finde es schlimm, dass eines der höchsten Gerichte so entscheidet. Damit fällt unser Land um Jahre zurück. Ganz im Sinne der katholischen Kirche ist dieses Urteil. Da waren die Institutionen in diesem Lande uns schon mal besser gesonnen.
Aber es kommen auch wieder andere Zeiten. Man darf nicht vergessen, dass eine ganze Menge erreicht wurde, und es wird sicher auch mal wieder vorwärts für uns gehen.
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AW: diskriminierend oder nur gerecht?
Mila (22)
15.02.2007 00:04
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Ich kann dieses Urteil irgendwie überhaubt nicht nachvollziehen. Auch die erklärung mit den Nachwuchs und so. Dann müssten kinderlose Paare doch auch den Anspruch verlieren?
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AW: diskriminierend oder nur gerecht?
Atos77
15.02.2007 00:20
1x geändert, zuletzt am 15.02.2007 00:21
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aber wenn man mal n bild von sich reinmacht , dann gehts gleich los..
"bussi bussi und ganz ganz viele bunte, süüüüße smilies..."
ich würge...bleibt mir bloss weg ihr feigen huschen...
back to topic:
@mila
hast völlig recht, wenn sie es wenigstens an nachwuchs koppeln würden, aber so ist es einfach ein gesetz dass uns homos zur zweiten klasse macht.
ganz legal.
ein unding, gebe euch recht
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AW: diskriminierend oder nur gerecht?
Woodstock
15.02.2007 10:30
1x geändert, zuletzt am 15.02.2007 10:40
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Die Umfrage ist ja mal toll gestellt. Die erste Antwort impliziert, dass jeder der das Urteil gerecht findet auch Homofeiindlich ist, ganz toll!
Was soll denn der aufruhr, in dem Artikel steht doch drin, warum nicht gleiochermaßen viel Geld verschenkt wird.
Eheleute werden in Deutschland doch sowieso nur bevorzugt, weil die Frauen in der Ehe gebündelt werfen.
Adoption gilt halt nicht. und die weitere Unterstütznung soll dann die Familie aufrecht erhalten.
Macht euch doch nicht ins Hemd. Viel wichtiger ob man nach dem Tod des anderen schön absahnen kann ist jawohl, dass ein geliebter mensch nicht mehr da ist, dass man um ihn trauert. Und ich glaube in dem Moment ist es dann egal, wieviel Geld man vor die Nase gehalten bekommt.
Ich will gar nicht wissen, wievbiel Geld ich nach dem Tod meines Mannes erhalte, Ich will, dass mein Mann überhaupt nicht stirbt.
Ihr regt euch jetzt über unwichtige gfeldbeträge auf, nur weil irgendwer sagt, das hat was mit Diskriminierung zu tun? Hat es nicht, nur etwas damit, wie rentabel man für den Staat ist, und da stehen Singles sowohl hetero als auch Homo ganz weit unten.
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AW: diskriminierend oder nur gerecht?
AngelsInTheDust (30)
15.02.2007 11:50
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@ woodstock
Das sehe ich aber anders. Denn wenn wir mal von der Einkommenssteuer ausgehen, zahlen Singles die meiste Steuer - soviel zum Thema rentabel.
Ansonsten: klar, ist es schlimm, wenn der Partner stirbt. Aber es ist auch schlimm, wenn der andere vor einem finanziellen Scherbenhaufen liegt, weil er vielleicht zu Hause geblieben ist und sich z. B. um die Kinder gekümmert hat. Ja, es gibt "Regenbogenfamilien", und da sieht dann der, der zu Hause bleibt, bei der Rente ganz schön alt aus.
Und wenn dann irgendwann sein Partner stirbt, bekommt er keine Hinterbliebenenrente und kann ALG II beantragen - nur weil er schwul bzw. lesbisch ist?
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AW: diskriminierend oder nur gerecht?
Woodstock
15.02.2007 13:02
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das meine ich ja, singles müssen am meisten abdrücken, eheleute bekommen am meisten in den Rachen geschoben.
Ich will sagen, es ist keinesfalls gerecht, Das System geht davon aus, Ehe =Kinder also gibts geld.
da haben Homoehen Pech, kinderlose Ehen glück oder acuh bGlück im Unglück (wenn der wunsch nach einem Kind da war.)
Aber das ganze ist doch nicht diskriminierend es ist nur ein sehr pauschales System, was nicht den Ansprüchen des einzelnen entspricht.
Aber es geht mir auf den Geist, dass ihr in jedem Tatbestand eine diskriminierung und Intoleranz entdeckt. Und wenn ich in dieser umfrage weder behaupten will, dass das urteil diskriminierend war, noch dass mir das ganze egal ist, muss ich mich für einbe sehr abfällige bemerkung entscheiden, die mir eine Aussage aufzwingt, die ÜBerhaupt nicht mweine Meinung wiederspiegelt.
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AW: diskriminierend oder nur gerecht?
AngelsInTheDust (30)
15.02.2007 13:13
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Ja, die Antworten in der Umfragen hätten sachlich sein müssen, z. B.
1. finde ich ok
2. finde ich nicht gut
3. keine Meinung
Dann sind wir ja doch ähnlicher Meinung Woodstock. Hatte Dich falsch verstanden. Da gibt es doch den schönen Spruch "Familie ist da, wo Kinder sind". Sprich: wo Kinder erzogen werden. Sonst wäre ja der Kindergarten auch Familie.
Und darum geht es doch eigentlich. Ich denke, ein verheiratetes schwules oder lesbisches Paar ohne Kinder und beide gehen arbeiten, müssen nicht unbedingt steuerlich gleichgestellt werden. Umgekehrt sollte es dann aber auch so sein: kinderlose Hetero-Ehen bräuchten auch keinen Vorteil.
Generell sollten nach meiner Meinung gezielt Familien gefördert werden, in denen auch Kinder groß werden. Egal ob bei Mann und Frau, Frau und Frau oder Mann und Mann.
Da gibt es ja auch schon einige gute Ansätze in der Politik, wenn sie denn mal umgesetzt würden.
Ganz individuell auf jeden Einzelfall eingehen, ist in einer komplexen Gesellschaft nicht möglich.
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AW: diskriminierend oder nur gerecht?
Woodstock
15.02.2007 13:22
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So hast du es jetzt sehr schön formuliert. Das unterschreib ich sofort.
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AW: diskriminierend oder nur gerecht?
strictincontrast (22)
15.02.2007 17:43
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joah, dem kann ich auch nur zustimmen...
aber davon mal ab, ich denke nicht, dass ihr die ersten mit den bedenken bezüglich kinderloser ehen seid... was ich sagen will, es mag jetzt erstmal geurteilt worden sein, aber nicht zum letzten mal... :)
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AW: diskriminierend oder nur gerecht?
LadySabine73
15.02.2007 20:35
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hi,
ich hab ja meine meinung als hetero-mädel, wenn homosexuelle paare heiraten dürfen, sollten sie auch die rechte, wie jedes andere ehepaar (mann/frau) auch... also auch gleichberechtigt in punkto rente, erbrecht und steuerliche vorzüge haben. ich find es sowieso verwunderlich, einerseits dürfen homosexuelle paare heiraten, aber haben nicht die gleichen rechte wie heterosexuelle paare. ist wohl noch viel arbeit nötig, damit die regierung da mal anfängt, was zu ändern. es gibt ein anti-diskriminierungs-gesetz, aber es wird noch diskriminiert...
mal ne frage, wie sieht es eigentlich in den anderen euro-ländern aus? wie sind da die rechte...
gruß sabine
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AW: diskriminierend oder nur gerecht?
Woodstock
15.02.2007 21:03
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Hast du dir den Thread vorher überhaupt durchgelesen?
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AW: diskriminierend oder nur gerecht?
Adrian
16.02.2007 01:00
1x geändert, zuletzt am 16.02.2007 01:02
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Hier ein kleiner Auszug aus besagtem Text
(Die Satzung der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder knüpfe an den Familienstand an. Die Ehe dürfe wegen der Fortpflanzung und Erziehung eigenen Nachwuchses bevorzugt werden.)
Hmm…. Da wirft sich für mich aber doch so einiges an Fragen auf.
Es wird also Hervorgehoben das ja nur in einer so genanten Normalen Konstellation.Also den Vorzug des Kinderbekommen und damit zum Wohle und Schutzes der Familie Gehandelt wurde.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen……..AUTSCH!!!!
Ab gesehen davon das Familie nicht nur aus der Konstellation Vati, Mutti, Kind
besteht, sondern durchaus einen Größeren kreis zieht.
Und somit Frau und Frau / Mann und Mann auch eine Familienleben führen.
Stellt sich für mich da noch eine ganz besondere Frage.
Wenn eine Heterosexuelle Ehe das Überding schlecht hin ist.
Warum geben Jugendämter sehr gerne und häufig, Pflegekinder in Homosexuellen Familien zur Pflege.
Wenn doch nur die Heterosexuelle Beziehung das einzig wahre und gute in der Gesellschaft ist.??????????????????????????????
Das ist jetzt nicht an den haaren herbei gezogen.. ich habe selber einen Pflegesohn zugesprochen bekommen.. Und das weil ich Homosexuell bin.
Denn nach Aussage des Jugendamtes ist die Erfahrung so gemacht worden dass Kinder besonders gut und liebevoll in einer Homosexuellen Partnerschaft aufwachsen.
Das hat mich auch erstmal sehr erstaunt ..aber war auch eine Betätigung.
Also ist meine Frage: Was wird an der Heterosexuellen Ehe so besonders hochgehoben?
War zwar nicht das Thema aber, eine Frage die mir aufkam beim lesen des Textes.
Es ist noch immer ein Langer Weg, bis hin zur Akzeptanz der Homosexualität.
Doch gehen wir mal die letzten 20 Jahre zurück…… Es ist schon viel erreicht worden.
Und wird auch noch viel erreicht werden müssen.
Gruss vom lieben Adrian
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