| Titel/Autor/Datum | Inhalt |
Seelenjoch
lambdascan (27)
07.01.2008 13:54
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In Häfen halten uns die,
unsere Herren, sie!
Die unsere Kräfte missbrauchen
und unsere Seelen saugen.
Versklavt, gefangen und stumm,
die Peiniger wie Drachen um uns herum.
Sie wüten mit schwarzem Herzen entlang
und kalte Seelen unsere Hoffnung verschlang.
Ein Schiff sollte her,
zur Flucht aus dem Kalten,
Ressourcen, noch mehr,
auf ewig dann halten.
In Träumen auf Flüssen bereits unterwegs,
so mutig wir uns auch nur sehen.
Doch strömt uns der Fluss hinfort unentwegs
und unsere Ketten bestehen.
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AW: Seelenjoch
Jeanswuschel
23.04.2009 22:38
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Unsere Ketten bestehen solange,
wie wir sie uns nicht einander gegenseitig abnehmen - entfesseln wir uns!!
Wenn du einen Frosch in kaltes Wasser setzt und dieses langsam erhitzt, wird der Frosch darin verharren bis er gar gekocht ist.
Wirfst du ihn aber in kochendes Wasser, so springt er reflexartig mit aller Lebenskraft heraus!
Was wollen wir? Uns gewöhnen? Gewöhnungstiere sein?
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AW: Seelenjoch
lambdascan (27)
24.04.2009 07:23
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Die Motivation zu besitzen, sich tatsächlich auch zu entfesseln, und nicht nur davon zu träumen, ist tatsächlich einer der Kerngedanken.
So einfach entfesseln stelle ich mir aber schwierig vor, wenn man ein Problem hat, über dieses andere richten & man man selbst nichts lenken kann, obwohl das Ergebnis über einen entscheidet...
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AW: Seelenjoch
Jeanswuschel
25.04.2009 22:33
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Lass es nicht zu, dass Andere über Dich richten! Wenn sie es dennoch tun, richten sie lediglich sich selber. Sei der Souverän über Dein Leben und über das, was Du glaubst, glaube nicht dem, was Andere über Dich richtenderweise sagen.
Es gibt Freunde, nur diese haben diese Bezeichnung verdient-, die NICHT richten sondern vielleicht raten und in der Not helfen, wie auch immer. Die Befreiung kommt Schritt für Schritt.
Ich finde mehr und mehr den Mut, authentisch ICH zu sein und mich zu lieben. Auch das Schwarze in mir. Wer weiss woher es kommt??
Ich bin keinem Menschen gegenüber letztlich verantwortlich.
Nur MIR, meinem Gewissen, und da finde ich GOTT, der diese Freiheit und Souveränität für mich will. Entfesselt zu sein ist unsere wesensgemäße Bestimmung!
Jeanswuschel H.
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AW: Seelenjoch
lambdascan (27)
26.04.2009 15:16
1x geändert, zuletzt am 26.04.2009 15:21
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Es ist manchmal nicht möglich zu verhindern, dass man von anderen „gerichtet“ wird, in welcher Weise auch immer (Bsp. Arbeitgeber bzgl. Einsparung von Mitarbeitern u.A., Gerichtsentscheide, Bewerbungen um z.B. neuen Arbeitsplatz, usw.). Selbst der Gesprächspartner, ob Freund oder Feind oder Neutraler, richtet in irgendeinerweise immer, und wenn er nur ein persönliches Urteil über einen fällt um mich in eine seiner „Schubladen“ zu packen. Und solche Urteile, egal in welcher Situation, sind manchmal nicht anfechtbar/möglich zu ändern. Natürlich sollte man sich nicht alles zu Herzen nehmen, ist klar. Nur ist es gut zu wissen, was andere über einen denken. Kann vorteilhaft sein, wenn man weitere Schritte seines Denkens & Handelns überlegen will.
[Ich finde aber, dass diese Aspekte schon eine sehr ausschweifende Interpretation des obigen Gedichts sind.]
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AW: Seelenjoch
Jeanswuschel
27.04.2009 19:27
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Für mich wird es immer unwichtiger, was die anderen Leute über mich denken. So werde ich immer etwas freier von fremden Vorstellungen, von Abziehbildern oder Machteinflüssen. Natürlich können sie uns äusserlich beeinflussen, aber das WESENTLICHE sind nicht die äusseren Umstände, nicht das äussere Bild, sondern wie wir selber im Herzen mit dem umgehen. Ob wir es lernen, diese Dinge zu durchschauen. Denn letztenendes gibt es nur zwei Lebensäusserungen bei allen Menschen:
Um Liebe rufen oder Liebe geben. Der verzweifelte Schrei nach Liebe kann die entsetzlichsten Folgen haben. Entfesselung ist, frei zu werden von Vorstellungen, die man selber über sein Leben hat, oder die Andere über mein Leben haben, Normen usw usw.
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