Dominik
Blue07
11.06.2009 03:37
1x geändert, zuletzt am 11.06.2009 03:37
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Kapitel 1
Kassel, Montag, 30.03.2009, 18:15 Uhr
Als ich aufwachte, verspürte ich große Schmerzen im meinem rechten Arm. Außerdem dröhnte mir der Kopf der stark bandagiert war. Beim verziehen meines Gesichts, wurden die Schmerzen im Arm weniger, dafür verlagerte er sich in Richtung Kopf.
Was war geschehen? Irgendwie konnte ich mich trotz großer Anstrengung an nichts erinnern.
Den Räumlichkeiten nach musste ich in einem Krankenhaus sein. Aber wie kam ich hier her?
In meinem Kopf begann es heftig zu pochen und mir wurde schwarz vor Augen und ich merkte wie ich langsam das Bewusstsein verlor.
Frankfurt, Montag, 30.03.2009, 8:00 Uhr
Ich packte meine Koffer und verstaute darin Klamotten für eine Woche. Mittags sollt es losgehen. Eine Woche Hamburg, zur Hochzeit meines Cousins Stefan. Eigentlich ist er ja nur ein angeheirateter Cousin von der Schwester meines Vaters, die wieder heiratete und deren Mann Stefan mit in die Ehe brachte. Für mich war es aber immer mein Cousin.
"Ich möchte das Du mein Trauzeuge wirst", sagte Stefan auf Oma Gerdi´s 70. Geburtstag im letzten Sommer als wir uns von der Feier in das Gartenhäuschen unserer Großeltern mit einer Flasche Bacardi und 2 Flaschen Cola verkrümelt hatten.
Ich schaute Stefan an.
"Bist Du Dir sicher? Warum nicht Dein bester Kumpel Fred"?
"Wieso Fred" fragte mich Stefan, "Der ist zwar ein guter Freund, aber du bist schließlich mein Lieblingscousin", lachte er und schenkte zwei neue Gläser ein. "Oder magst Du nicht"?
"Aber sicher mag ich". sagte ich sichtlich geehrt und erfreut. "Ich mag Melanie, sie ist ein super Mädchen und ja, auch Du bist mein Lieblingscousin", lachte ich und kippte meinen Bacardi Cola ex ab.
"Na dann ist ja alles klar" sagte Stefan. " Nimm Dir also nichts vor, wir heiraten im April nächstes Jahr. Sei ja pünktlich". Er prostete mir zu.
Stefan ist 25, also 5 Jahre älter als ich. Wir sind zusammen groß geworden. Stefan war für mich immer irgendwie, wie ein großer Bruder. Er war ein klasse Kerl und immer für mich da wenn ich ihn brauchte.
Frankfurt, Sonntag 11.03.2007, 21:25 Uhr
Vor zwei Jahren zog er beruflich nach Hamburg und lernte zwei Monate später Melanie kennen.
Für mich war damals eine Welt zusammen gebrochen, als ich erfuhr dass er wegziehen würde.
Und einen Tag vor seiner Abreise machte er es mir nicht gerade leichter.
Wir trafen uns abends bei mir, um noch ein wenig zu quatschen bevor er am anderen Tag den Möbelpackern voraus, in seine neue Heimat fuhr.
Also saßen wir an diesem Abend zusammen in meinem Zimmer und redeten von vergangenen Jugendtagen. Wir lachten viel und manchmal krümmten wir uns vor lachen am Boden.
Ja wir haben in den vergangenen Jahren viel Blödsinn zusammen verzapft. eher zum Leidwesen unserer Eltern.
Wir redeten und redeten stundenlang.
Irgendwann schwiegen wir und hingen unseren Gedanken nach. Plötzlich musste ich los heulen. Ich heulte wie ein Schlosshund und war, trotz tröstender Bemühungen von Stefan nicht zu beruhigen.
Er legte seinen Arm um mich und wiegte mich heulendes Stück etwas in seinem Arm, bis ich schluchzend in seinen Armen einschlief.
Als ich wach wurde lag ich immer noch in seinem Arm und er streichelte mein Haar.
Ich schaute zu ihm auf und sah dass auch er ein wenig geweint haben muss.
"Na, geht es wieder", fragte er.
Ich nickte leicht und musste feststellen das dass eine Lüge war. Mir ging es nicht besser.
Er streichelte mir sanft über die Wange und drückte mich fest an sich. Diese Reaktion seinerseits, ließ mich erneut los heulen.
"Mein Gott was für eine Heulsuse bin ich bloß", sagte ich schluchzend. "Es ist schließlich niemand gestorben". und rang mir dabei ein klägliches lächeln ab.
Er drückte mich weiterhin fest an sich und küsste mir die Nasenspitze, um den Kuss gleichzeitig mit dem Zeigefinger wieder von der Nase zu wischen.
Ich weiß nicht warum, aber ich hatte plötzlich ein komisches Gefühl in der Magengegend und mein Herz pochte plötzlich wie wild in meiner Brust.
Ich klammerte mich an ihn und zog mich an ihm hoch, bis mein Gesicht ganz nah vor seinem auftauchte. Ich schaute ihm tief in die Augen und stieß meine Nasenspitze gegen seine Lippen. Dann hob ich den Kopf und meine Lippen berührten seine.
Alles ging irgendwie mechanisch und völlig ungesteuert und als meine Lippen seine berührten überkam mich die Angst, er würde aufspringen, mich von sich zu stoßen und mich anschreien und beschimpfen.
Ich machte mit dieser Aktion alles kaputt. All die Jahre und für die restliche Zukunft werde ich ihn nicht mehr in die Augen blicken können um nicht vor Scham im Erdboden zu versinken.
Aber ich könnte auf einmal nicht anders. mich überkamen Gefühle, die ich so nicht kannte.
Doch ich verspürte kein zurück zucken. Im Gegenteil. Er drückte seine Lippen auf meine und schob langsam seine Zunge in meinen sich automatisch öffnenden Mund.
Nun war Reichsparteitag in meinen Herzkammern, es schlug mir bis zum Hals.
Meine Zunge fand seine und sie spielten miteinander und umkreisten sich.
Ich küsste einen Kerl. Einen Mann. Nein meinen eigenen Cousin´. Irgendwie alles zusammen, denn er war Kerl, Mann und Cousin in einem. Was ging hier vor? Wer steuerte und verantwortete was? Wer machte der Sache schnellstens ein Ende?
Niemand.
Unsere Körper verschlungen sich in sich, die Küsse wurden immer stürmischer und leidenschaftlicher. Wir stöhnten beide während unsere Hände gegenseitig jeden Körperteil durch die Kleidung versuchten zu Ertasten ohne die Lippen voneinander zu lösen.
Stefan löste sich als erstes von mir und ich dachte, nun begreift er und wird mich anschreien, mir eine runter hauen, mich schlagen um von seiner eigenen Charme abzulenken. Mich als eine kleine Schwuchtel beschimpfen. mich demütigen und für immer verachten.
Ich schloss die Augen und wartete darauf das dass Donnerwetter auf mich hernieder prasselt.....
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AW: Dominik
lambdascan (25)
15.06.2009 07:32
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Liest sich echt gut, schön spannend. Aber bist ja noch nicht fertig Wie gehts denn weiter?
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AW: Dominik
teddybaer33
18.06.2009 03:44
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Mann diese Geschichte erinnert mich daran was Leidenschaft ist ,bitte wann geht die Geschichte weiter ich bin so neugierig
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AW: Dominik
Blue07
21.06.2009 12:13
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Hallo,
leider habe ich wenig Zet hier speziell weiter zu posten.
Wenn aber jemand Interesse hat die Geschichte, die bereits schon ziemlich gewachsen ist weiter zu lesen, den verweise ich auf Dominiks World, wo die Gechichte eine eigene HP hat ;)
Hier der Link dazu:
http://sites.google.com/site/dominiksworld
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